Generalisierte Angststörung: das Sorgenkarussell beruhigen
Bei einer generalisierten Angststörung (GAS) drehen sich die Sorgen ununterbrochen – oft ohne konkreten Anlass. Das Nervensystem läuft im Dauerbetrieb. Hypnose kann begleitend helfen, dieses System zu beruhigen und wieder ein Gefühl von Sicherheit aufzubauen.
Typische Symptome
- permanente Sorgen, die kaum abzustellen sind
- Schlafstörungen mit Grübelschleifen und flacher Atmung
- Muskelverspannungen in Nacken, Schultern und Kiefer
- Reizbarkeit, weil das Nervensystem am Anschlag ist
- Konzentrationsprobleme im Alltag und im Beruf
Was im Nervensystem passiert
Bei anhaltender Angst ist die Amygdala – das Alarmzentrum – im Daueralarm, während der präfrontale Cortex, der für Ruhe und Einordnung sorgt, gedrosselt ist. Der Vagusnerv, der uns beruhigt, arbeitet dysreguliert. Genau hier setzt die Arbeit an.
Wie wir vorgehen
Wir beginnen mit Stabilisierung (Ressourcen, sicherer Ort, Atem), lösen dann in der Trance die Trigger, die das Sorgenkarussell anwerfen, verankern neue Sicherheit und sichern das Erreichte mit Selbsthypnose-Techniken für den Alltag.
Was die Forschung sagt
Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2019 hat 15 Studien mit insgesamt 17 Vergleichen ausgewertet: Wer mit Hypnose begleitet wurde, konnte seine Angst im Schnitt deutlich stärker reduzieren als die Vergleichsgruppen (Valentine et al., 2019, auf PubMed). Am wirksamsten war Hypnose in Kombination mit anderen psychologischen Methoden – ein weiterer Grund, sie als Ergänzung und nicht als Ersatz einer Behandlung zu verstehen. Untersucht wurde Angst allgemein, nicht ausschliesslich die generalisierte Angststörung.
Wichtig: Eine generalisierte Angststörung ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Hypnose und Mental-Coaching ergänzen eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, ersetzen sie aber nicht. Mehr zum Thema auf der Seite Ängste, Phobien & Panik. Dein erster Schritt: ein kostenloses Erstgespräch.